Heute war der heißeste Tag der Woche — also haben wir die Zeiten einfach umgedreht.
Den Morgen haben wir in den Kleingruppen verbracht. Thema: Resilienz. Wir haben uns eine Tradition aus Japan angeschaut — Kintsugi, die Kunst, zerbrochene Dinge mit Gold wieder zusammenzukleben. Nicht verstecken, was kaputt war. Sondern sichtbar machen, was gehalten hat.
Jeder konnte seine eigene Vase bemalen, sie zerreißen — und dann mit Washi Tape wieder zusammensetzen. Die Tapes standen dabei für etwas Konkretes: Situationen und Menschen, die in schwierigen Momenten für Rückhalt und neue Kraft sorgen. Es war ruhig, konzentriert und an manchen Stellen überraschend persönlich.
Den Nachmittag haben die meisten am Fluss verbracht — bei den Temperaturen die einzig richtige Entscheidung.
Am Abend folgte die nächste Simulation. Diesmal ging es um die Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken. Dinge, die AVA faszinieren — und die sie verstehen will. Aber wer genau hingeschaut hat, hat gemerkt: AVA wird langsam skeptisch. Gegenüber den Updates. Gegenüber der Gruppe. Was das bedeutet, wird sich zeigen