Schon beim Frühstück warteten neue Aufgaben und Spiele im AVA-Terminal auf den Handys. Kein ruhiger Morgen, direkt rein ins Geschehen.

Danach wurde es ernst. Zwei Teamer standen im Verdacht, einen Virus entwickelt zu haben, der AVAs Existenz bedroht: Sven und Niko. In Gesprächen mit den anderen Teamern mussten die Jugendlichen herausfinden, wer der Schuldige ist — und wer von beiden den Virus bei sich trägt. Es wurde diskutiert, abgewogen, kombiniert. Am Ende hat die Gruppe sich entschieden: Sven.

Was auf seinem USB-Stick steckt, sollte erst am Abend ans Licht kommen.

Der Nachmittag gehörte den IGs — ein kleiner Ausflug flussaufwärts, wo man gut ins Wasser springen konnte. Wer lieber trockene Füße behalten wollte, konnte sich mit Henna bemalen lassen, Armbänder gestalten oder gemeinsam Lieder singen.

Nach dem Abendessen haben wir über Mut gesprochen. Wann schreitet man ein — auch wenn es unbequem ist? Als Ausgangslage diente die Geschichte von Esther aus der Bibel.

Und dann der Moment des Abends: Svens USB-Stick wurde ins Terminal eingespeist. Die Antwort ließ keine Fragen offen — es war der Virus. Er hat sowohl AVA als auch das Terminal der Jugendlichen befallen.

Morgen müssen die Fehler ausgemerzt werden. Mal sehen, ob das gelingt. Mit einer kleinen Karaoke-Einlage ging es dann ins Bett.