Der Vormittag gehörte dem Chaos — und das war so gewollt.

Auf dem Schulhof haben wir das Überlebensspiel gestartet. Acht Basen, verteilt über das gesamte Gelände. Ziel: so viele Bälle wie möglich in der eigenen Basis sichern und gleichzeitig verhindern, dass andere sie klauen. Wer beim Klauen erwischt wird, muss kämpfen. Wer kämpft, kann gewinnen oder verlieren. Zusätzliche Punkte lagen in Kisten auf dem Gelände versteckt und mussten erst gefunden werden. Am Ende zählten die Bälle in der Basis — das Team mit den meisten hat gewonnen.

Der Nachmittag war das genaue Gegenteil. Nochmal an den Fluss, Brillen und Fächer gebastelt, gelesen, gequatscht, einfach mal nichts getan. Nach den letzten Tagen war das genau richtig.

Nach dem Abendessen haben wir uns in den Gruppen mit Begabungen beschäftigt. Was gibt es überhaupt für Begabungen? Was kann ich gut — auch wenn ich es vielleicht selbst nicht sofort sehe?

Und dann, nach den Bildern des Tages, hat AVA sich noch mal zu Wort gemeldet. Die Daten der bisherigen Simulationen entsprechen nicht dem, was sie sich erwartet hat. Ihre Schlussfolgerung: Die Gruppe ist das Problem. Sie fängt an, Zwietracht zu säen und versucht, die Jugendlichen langsam gegeneinander aufzubringen.

Morgen wird es interessant.