Der Wecker hat heute um 5 Uhr geklingelt. Freiwillig.

30 Teilnehmende haben sich auf den Weg gemacht. Eine Stunde Wanderung hinauf zu einer Statue an den Bergen. Wer dabei war, weiß warum es sich gelohnt hat. Der Ausblick bei Sonnenaufgang war phänomenal.

Danach gab es einen langen, entspannten Brunch — wohlverdient nach dem frühen Aufstehen.

Am Vormittag folgte ein Werkstattgottesdienst zum Thema Freundschaft. Die Teens konnten sich selbst einteilen: Predigt, Gebet, Schauspiel, Musik, eine besondere Aktion oder die Organisation im Hintergrund. Jede Gruppe hat ihren Teil vorbereitet und eingebracht. Was dabei entstanden ist, war kein Pflichtprogramm — es war ein echter, lebendiger Gottesdienst, der von den Jugendlichen selbst getragen wurde. Wirklich toll.

Und dann kam die Nachricht: Rohrbruch in der Stadt. Kein Wasser — für niemanden. Wir mussten schnell umdenken. Zum Glück stand der Reisebus bereit, und so sind wir kurzerhand zum See gefahren. Aus der Not eine Tugend gemacht — und ehrlich gesagt war der Nachmittag am See alles andere als eine Notlösung.

Am Abend kam das Wasser langsam zurück. Nach einer kleinen IG-Einheit haben wir den Tag wie immer mit den Bildern des Tages ausklingen lassen. Ein Tag, der so nicht geplant war — und genau deshalb unvergesslich.