Wunderjahr 1989
Ehemaliger stellvertretender CVJM-Generalsekretär erinnert an die friedliche Revolution im Osten Deutschlands und ihre Geschichte bis dahin.
Glaube hat soziale und politische Folgen. Er muss sie unabdingbar haben!
Albrecht Kaul ist Zeitzeuge. Der gebürtige Sachse engagierte sich zu DDR-Zeiten in der
Kirche und erkannte, dass der christliche Glaube soziale und politische Folgen haben
muss. Im 20. Jahr der deutschen Einheit zeichnet er lebendig und anschaulich den Weg
zum „Wunderjahr 1989“ nach – einen Weg zu Demokratie und Freiheit, der insbesondere
in den Kirchen begann. „Ich will kein Schulbuchwissen vermitteln,“ erklärt Kaul, damals
Landesjugendwart im Jungmännerwerk Sachsen: „Die Leute sollen hautnah persönlich
erlebte Geschichten erfahren.“ So wird in seinem multimedialen Vortrag jedem klar, was
es bedeutet, von der Stasi überwacht zu werden. Neben Mitmach-Aktionen und DDR-
Typischem gibt es auch ein Gewinnspiel. Vor allem Teenager und Jugendliche möchte der
66-jährige mit „Wunderjahr 1989" erreichen, doch auch Erwachsene sind willkommen.
Mittwoch, dem 29.09.
von 19.30-21.30 Uhr im Weigle-Haus
Albrecht Kaul ging 2009 als stellvertretender Generalsekretär des CVJM-
Gesamtverbandes nach 42 Jahren Jugendarbeit in den Ruhestand und ist heute
Sonderbeauftragter des deutschen CVJM für die Kontakte nach China. Infos zu den
Wunderjahr-Abenden unter Tel.: 0201 224223 oder www.weigle-haus.de
